Mit Hilfe eines optimierten Selbstmanagement sind unsere Patienten im Stande aufgetretene Beschwerden zu kontrollieren und vorzubeugen.

Ein wichtiges Ziel am Ende jeder Behandlungsserie ist die Entwicklung eines adäquaten Selbstmanagements der Patienten. Dafür soll jeder Patient im Stande sein, seinen eigenen Gesundheitszustand im wortwörtlichen Sinne zu managen. Hierzu sind erst einmal Erkenntnisse über die zu Grunde liegenden Beschwerden, ihre Ursachen und ihre möglichen Ausprägungen nötig. Durch das Erlernen spezifischer Übungen und Handlungsstrategien soll der Patient dann in die Lage versetzt werden, ein erneutes Auftreten (Rezidiv) der Beschwerden zu verhindern bzw. die Ausprägung der Beschwerden zu minimieren.

Hierdurch wollen wir für den Patienten eine Unabhängigkeit vom Therapeuten erreichen und ihm die Möglichkeit bieten, eigenständig Herr der Lage zu sein. Allerdings kann und soll ein Patient sich nicht selbst überlassen werden! Sollten die Beschwerden für den Patienten nicht zu kontrollieren sein bzw. ein gewisses Maß überschreiten, stehen wir natürlich mit Rat und Tat zu Seite. Aber die Erfahrung lehrt, dass viele Patienten bei ihren bekannten Problemen schon intuitiv die richtigen Maßnahmen ergreifen und der natürliche Genesungsprozess und damit auch der Weg zur Beschwerdefreiheit seinen Lauf nehmen kann.

Wir vertreten die Meinung, dass ein Patient, wenn möglich, nicht 1-2-mal pro Woche über Monate oder eventuell Jahre zum Physiotherapeuten gehen sollte. Hier möchten wir noch einmal einen Vergleich bemühen: Im Regelfall gehen wir auch nicht über Monate bzw. Jahre 1-2-mal pro Woche zum Zahnarzt oder bringen unser Auto über Monate bzw. Jahre 1-2-mal pro Woche zur Wartung in die Werkstatt.