Die Manuelle Therapie ist eine Spezialisierung innerhalb der Physiotherapie. Sie dient der Untersuchung und Behandlung des gesamten Bewegungsapparats. So können abweichende Funktionen der

  • Gelenke (Bewegungseinschränkung, Blockade, Instabilität etc.);
  • Muskeln (Kraft, Koordination, Spannung etc.);
  • Nerven (übermäßige Druck- und Zugempfindlichtkeit, eingeschränkte Beweglichkeit etc.).

aufgespürt und therapiert werden. Die Manuelle Therapie hilft, Schmerzen zu beseitigen und Bewegungsstörungen zu lindern.

Bei der Manuellen Therapie können sowohl passive Techniken als auch aktive Übungen zum Einsatz kommen. In der Behandlung mobilisiert der Therapeut eingeschränkte bzw. blockierte Gelenke durch sanfte Techniken oder stabilisiert überbewegliche, instabile Gelenke durch individuelle Übungen. Ziel der Manuellen Therapie ist es, das Zusammenspiel zwischen Gelenken, Nerven und Muskeln wiederherzustellen.

Die Manuelle Therapie kann nur von speziell dafür ausgebildeten, zertifizierten Physiotherapeuten durchgeführt werden. In Deutschland wird hierfür eine Mindestdauer der Fortbildung von 260 Unterrichtsstunden vorgegeben.

Der Studiengang Manuelle Therapie an der Freien Universität Brüssel, den Sebastian und Diana Ambrassat mit dem Master of Science abgeschlossen haben, geht weit über diese Mindestanforderung hinaus und umfasst insgesamt mehr als 2000 Unterrichtseinheiten Manuelle Therapie.

Quelle: IFK.de